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Matera, jahrtausende alte Felsenstadt im Süden Italiens

Matera, jahrtausende alte Felsenstadt im Süden Italiens

Matera ist eine der ältesten Städte Italiens und besonders reich an Kunst und Kultur – nicht ohne Grund wurde die Stadt der Basilikata zur Kulturhauptstadt Europas 2019 gewählt. Matera entstand in einem der Gebiete Süditaliens, die am frühesten vom Menschen besiedelt und bewohnt wurden. Die Höhlensiedlungen bezeugen von der jahrtausenden alten menschlichen Präsenz und machen die Stadt weltweit berühmt – und zu einem beliebten Drehort.

In der Region rund um die Stadt Matera herum gibt es vieles zu erkunden. Forscherinnen und Forschern in den Gebieten der Geologie und Anthropologie bietet Matera einmaliges Anschauungsmaterial, welches von den unzähligen Höhlen und Hypogäen bis hin zur wilden süditalienischen Landschaft spannt. Auch die Kulturthemen Religion, Literatur und Filmkust sind in Matera vertreten: Unter anderem ist die Stadt für ihre über als 170 Höhlenkirchen, die Lyrik des italienischen Dichters Giovanni Pascoli und die Filme der Regisseurin Lina Wertmüller berühmt.

 

Sassi, Ground Zero und Agententhriller – das und vieles mehr wartet auf Sie in Matera

Die für die Höhlensiedlungen (it. „Sassi“) weltweit berühmte Stadt der Basilikata wird abends und nachts zu einem romantischen Ruckzugsort mit einer einmaligen Identität. Die farbigen Lichter und das Krippenspiel verleihen der antiken Stadt in der Weihnachtszeit eine magische Atmosphäre.

Matera hat wirklich vieles zu bieten. Auf keinen Fall dürfen Sie sich aber beim nächsten Besuch diese Sehenswürdigkeiten entgehen lassen:

Die Sassi: Die jahrtausenden alten Höhlensiedlungen bestehen zur Hälfte aus freiliegenden weißen Steinblöcken, während die andere Hälfte vom Blick versteckt in den Fels gehauen ist. Die Sassi machen Matera weltweit berühmt und wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Casa Grotta dei Sassi: Die Felsenwohnung im Stadtteil Vico Solitario bietet Ihnen die Möglichkeit, eine der Case Grotta zu betreten und zu besichtigen. Die Felsenwohnung beherbergt ein Museum, in dem antike Werkzeuge und Arbeitsgeräte aufbewahrt sind, die einst der Arbeit in den Feldern dienten und von den Bauern bis in die 1950er Jahren benutzt wurden.

Piazzetta Pascoli: Die charakteristische Piazzetta Pascoli ist wohl der beliebteste Aussichtspunkt über die Sassi. Im angrenzenden Gebäude unterrichtete der italienische Dichter Giovanni Pascoli zwischen 1882 und 1884 Griechisch und Latein. Neulich wurde der kleine Platz zum Drehort für bedeutende Filme – von „Christus kam nur bis Eboli“ über „Die Passion Christi“ bis hin zum Agententhriller „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“.

Die tibetische Brücke: Für Liebhaberinnen und Liebhaber von Trekking und Abenteuer ein absolutes Muss. Von der hängenden tibetischen Brücke aus genießen Sie eine atemberaubende Aussicht über die darunter liegenden Landschaft. Die Brücke bietet Ihnen darüber hinaus Zugang zum Regionalpark Murgia Materana und den zahlreichen Felsenkirchen.

Der Skulpturenpark La Palomba: Was einst ein Tuffsteinbruch war, ist heute ein Kunstwerk unter freiem Himmel. Die modernen Metallskulpturen des Künstlers Antonio Paradiso schenken dem sechs Hektar großen Tuffsteinbruch ein neues Leben und heben sich von dem weißen Tuffstein ab. Einige Skulpturen bestehen aus Trümmern des Ground Zero. Hier erhielten sie neue Formen und wurden zum Kunstwerk.