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Genua: Kultur- und Seeschatz

Genua: Kultur- und Seeschatz

Eingeklemmt zwischen dem ligurischen Meer und den Bergen der Voralpen, liegt die Stadt Genua, eine der Seerepubliken vom 11. bis zum 18. Jahrhundert. In diesen Jahrhunderten spielte sie eine führende Rolle im europäischen Handelsnetzwerk und wurde zu einer der größten Seemächte. Noch heute ist ihr Hafen einer der weitläufigsten und bedeutendsten Europas.

Die Handels-und Wirtschaftsmacht Genua gab der Stadt Möglichkeit, üppig aufzublühen. Zeugnis dieses starken Wachstums und des Reichtums ist die Altstadt mit ihren herrlichen Wohnpalästen, heute Sitz von Museen und Kunstgalerien. Das Labyrinth der Gassen, in dem auch die alte , im 15. Jahrhundert gegründete Universität ihren Sitz hat, wurde 2006 in die Liste der Welterbe der UNESCO aufgenommen.

 

 

Hinein in die „Caruggi“ der Altstadt

In den engen verworrenen Gassen von Genuas Altstadt sind verschiedene Schätze verborgen. Hier sind die, die einen Besuch verdienen, und andere Sehenswürdigkeiten in der Stadt:

  • “Le Strade Nuove e il sistema dei Palazzi del Rolli”: Zwischen dem Rinascimento und dem Barock ließen die reichen Genueser Adelsfamilien prachtvolle Paläste entlang der Strada Nuova, heute die Via Garibaldi, bauen. Aufgrund ihrer Pracht wurde 1576 ein Gesetz eingeführt, das die Besitzer verpflichtete , in diesen Palästen die Staatsbesuche zu beherbergen. Heute gehören „Le Strade Nuove e il sistema dei Palazzi Rolli“ zum UNESCO Welterbe.
  • Die Kathedrale San Lorenzo: Die Kathedrale, die um 1098 errichtet wurde, ist die größte Kirche der Stadt und bewahrt die Asche vom Heiligen Johannes der Täufer, dem Schutzheiligen von Genua auf. Der Bau ist mit seiner charakteristischen Fassade mit den typischen Genueser schwarz-weißen Streifen ein perfektes Beispiel für den gotischen Stil.
  • Die Altstadt: Die Altstadt, die mit einem großen Sanierungsplan an vielen Stellen zu ihrer alten Pracht zurückgebracht wurde, ist von „Caruggi“, den malerischen Gassen mittelalterlichen Ursprungs, und den charakteristischen engen, von den Mauern eingefassten Wegen, den Creuze, durchzogen.
  • Lanterna: Der Leuchtturm aus dem 14. Jahrhundert wurde im 16. Jahrhundert wiederaufgebaut und ist das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt.
  • Galata Museo del Mare: Genua hat ein sehr vielfältiges und detailliertes Museumsangebot. Eine Spitzeninstitution, die einmalig in ihrer Art ist, ist die Galata Museo del Mare, die uns vom Leben auf dem Meer von Kolumbus bis zu den modernen Zeiten erzählt.