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Abruzzen: Die grüne Region Europas

Abruzzen: Die grüne Region Europas

Das intensive Blau des Meers, das leuchtende Grün der Hügel und das Weiß des Schnees, der die Berge bedeckt. Die Natur in den Abruzzen zeigt sich mit gleich drei Nationalparks, einen Regionalpark und über dreißig Naturreservaten von ihrer besten Seite. Dank dieser Zahl an Parks wurden die Abruzzen mit dem Titel „Grüne Region Europas“ ausgezeichnet.

Neben den unbestrittenen Schönheiten der Natur kann sich diese Region auch damit rühmen, in jeder Hinsicht ein kulturelles und historisches Juwel zu sein. Wenn man von den sandigen Küsten bis zu den Bergen durch das riesige Gebiet fährt, trifft man auf kleine suggestive Bergdörfer mit einer tausend Jahre alten Geschichte, mittelalterliche Festungen und herrliche Ortschaften, die ein antikes architektonisches Erbe von großem künstlerischem Wert verwahren.

 

 

Ein Besuch zwischen Schönheiten der Natur und der Kultur

Wegen ihres mannigfaltigen Angebots sind die Abruzzen das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel für Touristen. Hier kann die Kulturtour mit Trekking-Wanderungen durch die Nationalparks, ein paar Tagen auf der Skipiste auf den herrlichen Hängen von Roccaraso oder Momenten der Entspannung an den Sandstränden der adriatischen Küste abgewechselt werden. Ein paar Besichtigungstipps:

  • Aquila ist die Hauptstadt der Region und hat eine herrliche mittelalterliche Altstadt mit Mauergürtel. Die Tradition erzählt, dass sie aus der Vereinigung von 99 Burgen entstanden ist: aus diesem Grund zählt die Stadt heute rund 99 Plätze und genauso viele Kirchen und Brunnen.
  • Der Ort Sulmona, der um das 1. Jahrhundert v. C. entstanden ist, hat die römische Stadtanlage bis heute bewahrt und rühmt sich eines großen und reichen Kunsterbes, das ihm den Namen „Siena der Abruzzen“ gegeben hat.
  • Die südlichste Küste der Abruzzen ist bekannt unter dem Namen Costa dei Trabocchi, die sie von den besonderen Pfahlbauten – den Trabocchi, die früher von den Fischern benutzt wurden, erhalten hat. Heute sind einige davon in Restaurants umgewandelt worden, in denen man die lokale Küche kosten kann.
  • Der Nationalpark Parco Nazionale del Gran Sasso bietet zahlreiche Touren zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd zwischen den herrlichen Gipfeln und den alten Bergdörfern. Im Herzen des Parks befindet sich die Hochebene Campo Imperatore, das Kaiserfeld, das wegen seiner atemberaubenden Aussicht auch als „kleines Tibet“ bekannt ist.
  • Im Herzen des Apennins hingegen liegt der Nationalpark Parco Nazionale d’Abruzzo, der zwölf wunderschöne Bergdörfer und über 500 Jahre alte Buchenwälder, die von der UNESCO in die Liste des Weltkulterbes aufgenommen worden sind, beherbergt.
  • Rocca Calascio ist eine alte Festung auf rund 1460 m Höhe, die einen Panoramablick auf die Abruzzen bietet. Wegen ihres unwiderstehlichen Charmes wurde sie als Filmset für berühmte Filme, darunter „Der Name der Rose“ von Sean Connery, ausgewählt.